Information

Austausch

Shop

Links

Internes

 

 

Information

Einleitung
Hochbegabt?
Fragen
Tests
Erfahrungen
Persönliches
Humor

Kluge Kinder Forumfeed

 

Statistik:
Online:
Heute:
Rekord:
Gesamt:
1
264
1040
9996
 


Google PageRank:
Ranking-Hits



Persönliches

Da unser Sohn bereits mit zwei Jahren begann, sich für Buchstaben und Zahlen zu interessieren und einen Monat später schon alle Buchstaben und Zahlen kannte, habe ich begonnen, mich mit dem Thema Hochbegabung auseinanderzusetzen. Ich habe Bücher gelesen, Informationen gesammelt, mich mit anderen "Betroffenen" ausgetauscht und diese Seiten veröffentlicht.
Inzwischen ist er acht Jahre alt und ich weiß bis heute nicht, ob er tatsächlich "hochbegabt" ist. Er ist genauso wenig "typisch" in seiner Persönlichkeit und seinen Problemen wie jedes andere Kind, von dem ich im Laufe der Beschäftigung mit "Klugen Kindern" gehört habe.

Vielleicht ist das der springende Punkt, den ich inzwischen gelernt habe: es kommt nicht auf den IQ an und nicht auf die Kategorisierung in eine bestimmte Schublade. Wichtig ist nur, ein Kind so anzunehmen, wie es ist.

Sowohl seine Stärken wie auch seine Schwächen mögen aus seiner angeborenen Intelligenz kommen, oder sie sind ein Produkt seiner Umwelt und Erziehung. Sind seine Stärken das Ergebnis meiner Bemühungen? Habe ich Schuld an seinen Schwächen? Können wir überhaupt erwarten, auf die Individualität unserer Kinder Einfluss zu nehmen?

Ich darf mein Kind niemals an meinen eigenen Erwartungen und Träumen messen, ich darf es niemals mit anderen vergleichen und ich muss es so wahrnehmen, wie es ist, und nicht, wie ich oder seine Umwelt es gerne hätten.
Denn die Kriterien, an denen es gemessen werden soll, gelten für das (nicht existente) statistische Normkind, doch niemals für das Individuum, an dessen Leben ich teilhabe.

Ich möchte meinen Kindern Wege und Strategien zeigen, mit deren Hilfe sie in ihrem persönlichen Umfeld klar kommen. Ich muß ihnen Freiraum gewähren, und ihnen zeigen, wo sie den Freiraum anderer respektieren müssen. Ich will, daß sie glücklich sind, doch wie dieses Glück nun ausssieht, darüber kann ich nicht wirklich bestimmen.

Und das gilt für alle Kinder, es ist egal, ob sie hoch oder normal oder sonstwie begabt sind.

Mein Sohn möchte Tischler werden, seit er gesehen hat, daß er für einen guten Tisch 1000 Euro bekommen kann. Und er möchte für jeden "richtigen" Tisch, den er für einen reichen Kunden zimmert, einen Spieltisch für ein armes Kind bauen.
Schön, oder?