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05.02.2007

meine Tochter ist knapp 20 Monate alt, mein Sohn ist 10 Jahre alt.
Mein Sohn machte anlässlich der anstehenden Überweisung auf eine weiterführende Schule einen IQ-Test, wegen ungefriedigender Rechtschreibleistung. Er hat mit 115 abgeschnitten, was gut ist, aber nicht wirklich außergewöhnlich, und für eine Gymnasialempfehlung reichte es nicht, weil er unordentlich ist.
So weit, so gut.
nun hat mich der Test auf die Idee gebracht, erneut über meine Tochter nachzudenken.
bisher habe ich ihre bemerkenswerte Entwicklung abgetan damit, dass sie ein Mädchen ist (die sind halt schneller) und natürlich alles machen will wie ihr großer Bruder.
Euere Checkliste hat mich ein bisschen nachdenken lassen; ich fand alle meine Klagen plötzlich hier komprimiert wieder:
Sie schläft wenig, macht kaum noch Mittagsschlaf.
sie wollte immer getragen werden, lag nie im Kinderwagen, und später, wenn man sie da reinsetzte, stand sie lieber.
Sie krabbelte nie. sie rutschte sitzend über den Boden, wir scherzten, dass sie das macht, damit sie eine Hand zum Transport von Dingen frei hat.
sie ist unglaublich anstrengend. Macht alles SOFORT nach, schnappt Worte in der Unterhaltung auf und wiederholt sie, wenn sie sie kennt, oder setzt sie sogar sinngerecht um, obwohl mit IHR gar niemand gesprochen hatte. (kann SEHR lästig sein!)
Worte, die sie zu schwer zum Sprechen findet, hat sie durch Lautmalerisches Sprechen - z.B. schlürft sie, wenn sie trinken meint - oder aber mit selbstkreierten Gebärden - sie tippt sich mit dem Zeigefinder einer Hand mehrmals hintereinander in die Handfläche der anderern, das heißt dann "gib mir" (wir haben das nie so vorgemacht) ersetzt.
Sie interessiert sich seit Monaten für das Lesen, was natürlich noch nicht klappt,aber wenn sie Buchstaben irgendwo erkennt - und das tut sie, als Gruppenmerkmal - dann fällt sie in eine automatenähnliche Stimmlage und macht eine Reihe von i-i-i-a-a-a- ... als würde sie etwas vorlesen, wenn auch nur Vokale in dem Fall
sie ist fasziniert von Stiften und will alles vollkritzeln (wollte unser Sohn nie, jedenfalls noch lange nicht in dem Alter)
sie betrachtet Bilderbücher intensiv und erklärt sich selbst, was sie da sieht, wiederholt dabei, was man ihr dazu erklärt hatte, auch Tage später noch.
Sie benutzt rasend gern Werkzeug, zum Beispiel Essbesteck, obwohl es viel einfacher wäre, z.B. die großen Nudeln mit der Hand zu essen; will man sie füttern, fängt sie an zu toben, weil sie es allein machen will.
Sie klettert wie ein Teufelchen.
Sie sucht immer wieder Körperkontakt, auch nachts, das Kinderbett ist praktisch unbenutzt, denn sie macht Kontroll-Aufwacher...
tanzt unaufgefordert zu Musik, und das in verschiedenen Varianten, spielt gelegentlich und gern Glockendingsbums dazu, singt gleichzeitig (!) und tanzt, wie gesagt, dazu; liebt überhaupt Musik

die üblichen Fragen also:
ist das normal (sie ist ja ein Mädchen), macht sie das vielleicht "nur", weil der ältere Bruder sie beflügelt?
sollte man das mal testen lassen, ich frage mich, ob sie nicht in einem Kindergarten bessere Anregungen kriegen könnte, habe mich allerdings informiert, für sie gibt es hier keine Plätze
wer testet das, kostet das was (wir sind Hartz IV und werden da mangels Kinderbetreuungsplatz auch erst mal nicht rauskommen, obwohl ich nach Ablauf der 2 Jahre Erziehungszeit an meinen (Vollzeit-)Arbeitsplatz zurückkönnte (wenn ich das Kind untergebracht kriegte)

Freue mich über Antworten!

Karla